14. September 2012
Durch die Wirtschaftskrise wird der Stress in vielen Berufen zunehmen - und damit womöglich auch das Herzinfarktrisiko. So sehen es die Autoren einer Übersichtsstudie über den Zusammenhang von Stress und Herzinfarkten. Im Fachmagazin "The Lancet" berichtet das europäische Forscherteam: Wer im Beruf extrem eingespannt ist und bei Arbeits-Abläufen wenig mitbestimmen darf, hat ein 23 Prozent höheres Risiko, einen Herzanfall zu bekommen, als weniger gestresste Angestellte. Der Unterschied sei auch dann noch deutlich, wenn man Alter, Einkommen und Faktoren wie Rauchen und Übergewicht herausrechne.
Angesichts der Wirtschaftskrise, so sehen es die Forscher, ist es umso wichtiger, Stress zu vermeiden und damit Herzproblemen vorzubeugen.
In die Studie sind die Daten von knapp 200.000 Menschen aus sieben europäischen Ländern eingeflossen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)