14. September 2012
884 Millionen Euro Schaden sind im vergangenen Jahr in Deutschland durch das organisierte Verbrechen entstanden. Das jedenfalls ist die Summe, die dem Bundeskriminalamt, kurz BKA, bekannt ist.
In seinem aktuellen Bundeslagebericht für das Jahr 2011 berichtet das BKA: damit hätten sich die aufgedeckten Schäden aus der organisierten Kriminalität im Vergleich zum Vorjahr fast halbiert. Für Präsident Jörg Ziercke ist das jedoch kein Grund zur Entwarnung. Die Zahlen bewegten sich auf einem konstant hohen Niveau. Die Halbierung habe sich ergeben, weil im Jahr 2010 ein besonders schwerer Fall mit rund 500 Millionen Euro zu Buche geschlagen hatte.
Weiter die Nummer eins bei den Delikten ist dem Bericht zufolge die Drogenkriminalität. Sie macht mehr als ein Drittel aller Fälle aus.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)