17. September 2012
Die "Occupy"-Bewegung hat ihre Vorschuss-Lorbeeren nicht genutzt. Dieser Meinung ist der Berliner Protestforscher Peter Ullrich. Er sagte im Deutschlandradio Kultur, "Occupy" sei vor einem Jahr mit einem großen Vorsprung an Aufmerksamkeit und Wohlwollen gestartet. Dann sei die Bewegung aber damit überfordert gewesen, die Erwartungen zu erfüllen - es fehlten eine organisatorische Struktur und klar formulierte Ziele. Aber Ullrich sieht kein komplettes Scheitern. "Occupy" habe in Deutschland eine wichtige neue Protestform etabliert - und die Politik gezwungen, in irgendeiner Form auf die Kritik zu reagieren.
Das Interview können Sie online nachhören.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)