17. September 2012
Den Wettlauf zum Mond hatten die Sowjets in den 60er Jahren mit der Landung der Apollo 11 verloren. Jetzt will Russland alles wett machen: Die Regierung visiert die Errichtung einer bemannten Forschungsstation auf dem Mond an. Sie solle nach 2023 entstehen, sagte der für die Rüstungsindustrie zuständige Vizepremier Dimitri Rogosin im Hörfunk. Das Projekt soll durch mehrere unbemannte Mondsonden vorbereitet werden.
Rogosin meinte, mit einem Erfolg könnte die russische Raumfahrt ihre großen Probleme loswerden. Der Vize-Premier spielte damit auf zahlreiche Reinfälle in den vergangenen Jahren an, bei denen Raketenstarts fehlschlugen und Satelliten ihre Umlaufbahnen verfehlten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)