17. September 2012
Die Kluft zwischen Arm und Reich in den europäischen Städten wird immer größer. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der Universitäten aus Manchester und Liverpool nach der Auswertung von Daten aus 26 Städten. Die schlechte Versorgung im Gesundheitssektor sei dabei der bestimmende Faktor. Die Forscher hatten für die Studie unter anderem die Gesundheit und die Lebenserwartung der Stadtbewohner verglichen. Dabei fanden sie nicht nur Unterschiede zwischen den einzelnen Städten, sondern auch innerhalb der Städte. Das Spekturm der untersuchten Städte reichte von Amsterdam über Ljubljana bis Utrecht; in Deutschland nahmen Köln und Oberhausen teil.
Die Wissenschaftler forderten die Politiker auf, die Daten der Vergleichsstudie zu nutzen, um sie in poltische Entscheidungen umzusetzen. Wenn man urbane Gebiete für die Zukunft fit machen wolle, dann sei vor allem ein funktionierender öffentlicher Gesundheitssektor entscheidend.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)