17. September 2012
In den USA gibt es nicht nur Harvard, Stanford und Yale, sondern auch ein gut ausgebautes System öffentlicher Universitäten. Um dieses macht sich allerdings der Schriftsteller Gregor Hens ernste Sorgen. In einem Beitrag für die "Neue Zürcher Zeitung" schreibt er, die nicht-privaten Hochschulen seien in ihrer Existenz bedroht, weil sie gezielt kaputt gespart würden. Dafür verantwortlich seien vor allem republikanische Politiker auf der Ebene der Bundesstaaten. Der europäischen Öffentlichkeit sei dies bisher weitgehend entgangen, weil sie eben nur auf die weltweit bekannten, privaten Unis blicke.
Als Germanistik-Professor an einer staatlichen Hochschule fällt ihm eine regelrechte Bildungsfeindlichkeit auf. Das meiste Geld werde dort noch für prestige-trächtige Sport-Trainer ausgegeben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)