17. September 2012
Der Bau der Atombombe war für Wissenschaftler mehr als eine Herausforderung - er war wie eine Droge. Das meint jedenfalls der Mathematiker Eugen Eichhorn. In Dradio Wissen sagte er, die Entwicklung der Waffe sei in der Dimension und Komplexität vergleichbar mit dem Bau der Pyramiden. Eichhorn zeigte Verständnis dafür, dass Wissenschaftler damals an dem streng geheimen Manhattan-Projekt mitarbeiten wollten.
Erst Ende der 1950er Jahre sei es einer Forschergruppe in den USA gelungen, die breite Öffentlichkeit auf die wahre Dimension der Gefahr hinzuweisen, die von Nuklearwaffen ausgeht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)