18. September 2012
Woran sterben die Menschen in der Europäischen Union am häufigsten? An Krebs und chronischen Krankheiten - das zumindest hat ein internationales Forscherteam herausgefunden.
Die Wissenschaftler werteten die Totenscheine von mehr als vier Millionen Menschen aus, die 2007 in der EU gestorben waren. Etwa ein Viertel der Todesfälle ging auf Tumorerkrankungen zurück, gefolgt von chronischen Herzerkrankungen. Daran starb rund jeder zwanzigste EU-Bürger. Wie die Forscher im Fachmagazin "BMJ Supportive and Palliative Care" berichten, stehen auch Lungenkrankheiten, Diabetes, Leberversagen sowie Demenzen und andere neurologische Erkrankungen auf der Liste der Todesursachen weit oben.
Nach Ansicht der Wissenschaftler werden die Todesfälle durch Krebs und chronische Krankheiten weiter zunehmen - weil wir Menschen immer älter werden. Und mit dem Alter nehme das Risiko zu, an diesen Leiden zu erkranken. Darauf müssten sich - so die Forscher - die Gesundheitssyteme der EU-Staaten einstellen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)