18. September 2012

Syrien: Viele Schulen als Notunterkünfte belegt und für Schüler geschlossen

Am Sonntag hat für Schüler in Syrien eigentlich das neue Schuljahr begonnen. Das Problem: Die meisten Schulen dienen wegen der Kämpfe aber derzeit als Notunterkünfte oder als Quartier für Aufständische. Nach Angaben des Kinderhilfswerks Unicef wurden mehr als 2.000 Schulen im Land zerstört, also etwa jede zehnte Bildungseinrichtung.

Wie die Agentur AFP berichtet, gehen die meisten Schüler in umkämpften Städten wie Aleppo und Damaskus gar nicht zur Schule, viele Schulen, die es noch gebe, blieben wegen der Sicherheitslage geschlossen.

Auch Universitäten sind teils geschlossen. Das Regime will damit die Organisation von Studentengruppen erschweren, die den Widerstand unterstützen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)