18. September 2012

Regierungsbericht: Privater Reichtum nimmt zu, Staatsvermögen geht zurück

Der Staat hat immer weniger Geld, Privateigentümer haben immer mehr. Das geht aus dem Entwurf für den vierten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung hervor. Wie die "Süddeutsche Zeitung" vorab berichtet, hat sich das private Nettovermögen in den letzten 20 Jahren von 4,6 Billionen auf zehn Billionen Euro mehr als verdoppelt. Zugleich sei das Nettovermögen des Staates um 800 Milliarden Euro zurückgegangen. Zum Nettovermögen zählen etwa Immobilien, Bauland, Geldanlagen oder Ansprüche aus Betriebsrenten.

Bei den Privatvermögen gibt es den Angaben zufolge eine sehr ungleiche Verteilung. So verfügten die reichsten zehn Prozent der Haushalte über die Hälfte des gesamten Nettovermögens.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)