18. September 2012
Blind, gehörlos, gelähmt oder chronisch depressiv - ein Schwerbehindertenausweis kann für ganz verschiedene Beeinträchtigungen stehen.
Insgesamt gilt inzwischen etwa jeder elfte Mensch in Deutschland als schwerbehindert. 7,3 Millionen sind es nach Angaben des Statistischen Bundesamtes insgesamt. Im Vergleich zum Vorjahr gab es eine Steigerung um 2,6 Prozent. Drei Viertel der Schwerbehinderten sind älter als 55 Jahre.
Die Schwere der Behinderung wird von den Versorgungsämtern mit einem Wert zwischen null und hundert angegeben. Dieser so genannte Grad der Behinderung entscheidet auch über den Anspruch auf Hilfen. Ab einem Grad von 50 gilt man als schwerbehindert, dann greift zum Beispiel auch ein besonderer Kündigungsschutz am Arbeitsplatz.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)