18. September 2012
"Ich bekomme muslimische Wut, wenn meine Haare super aussehen und keiner sieht es." Auch so kann kann ein wütender Moslem klingen - und zwar, wenn er sarkastisch ist. Der Hintergrund: Das US-Nachrichtenmagazin "Newsweek" hatte per Twitter eine Diskussion gestartet, in der es um die aktuellen gewalttätigen Proteste gegen das beleidigende Youtube-Video über den Propheten Mohammed gehen sollte. Das Twitter-Hashtag dazu lautete #MuslimRage. Nachdem sich zunächst viele Muslime über die zu negative und klischeehafte Darstellung ihrer Religion beschwert hatten, wechselte der Tonfall ins Ironische. Anschließend war unter dem Stichwort #MuslimRage beispielsweise zu lesen: "Ich bekomme muslimische Wut, weil ich meinen Neffen in der Flughafenhalle verloren habe und ich nicht nach ihm rufen kann, weil sein Name 'Dschihad' ist."
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)