18. September 2012

Neuer Wettersatellit soll Daten für Klimaforschung liefern

"Start geglückt", heißt es am Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan. Von dort aus wurde der europäische Wettersatellit Metop-B ins All geschossen. Er soll in den kommenden fünf Jahren Daten zur Klimaforschung und für Wettervorhersagen liefern. Auch die Vorhersage von Tornados soll verbessert werden. Mit Metop-B werde die Kontinuität der Wetterbeobachtung sichergestellt, sagte der Generaldirektor der Weltraumagentur ESA, Jean-Jacques Dordain. Der frühere Astronaut Thomas Reiter erklärte, Metop-B überfliege in 100 Minuten einmal die Erde und liefere globale Daten für eine Vorhersage von bis zu zehn Tagen.

Der über vier Tonnen schwere Messapparat soll in einer Umlaufbahn in 817 Kilometern Höhe pro Tag 14 Mal von Pol zu Pol unterwegs sein.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)