18. September 2012
Raubbau an der Natur mit katastrophalen Folgen ist nicht allein ein Phänomen der heutigen Zeit. Bei Ausgrabungen im österreichischen Voralberg fanden Forscher der Goethe-Universität aus Frankfurt am Main Hinweise auf Bergrutsche, die Menschen schon vor 3.500 Jahren ausgelöst haben.
Demnach veränderten die Bewohner der Alpenlandschaft ihre Umwelt damals durch Bergbau und Brandrodung. Das habe dazu geführt, dass ganze Berghänge abrutschten und vereinzelt Siedlungen unter sich begruben. Den Frankfurter Archäologen zufolge sind die Funde der bislang älteste Nachweis für menschenverschuldete Unglücke in den Alpen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)