19. September 2012

Mehr Geld, längeres Leben

Wer Geld hat, lebt länger.

Was man einfach schon vermuten könnte, wurde jetzt von Forschern des DIW in Berlin bestätigt. Ein Mann aus einem armutsgefährdeten Haushalt lebt demnach im Schnitt fünf Jahre kürzer als seine wohlhabenden Altersgenossen. Frauen mit Geld lebten im Schnitt dreieinhalb Jahre länger. Verantwortlich dafür seien die Folgen der Armut. Frauen in prekären Haushalten hätten zum Beispiel mit mehr psychischem Stress zu kämpfen. Männer mit geringerem Einkommen hätten in der Statistik eine niedrigere Bildung und häufig ein körperlich belastendes Arbeitsleben.

Die Autoren der Studie fordern daher besseren Arbeitsschutz und sehen die Firmen in der Pflicht, mehr für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu tun.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)