20. September 2012
Experten bezeichnen sie als "teure Warteschleifen."
Übergangsmaßnahmen für arbeitslose Jugendliche kosten den Staat zuviel Geld, meinen die Autoren einer Studie der Bertelsmann-Stiftung. Jährlich seien dafür fast viereinhalb Milliarden Euro fällig. Billiger und effektiver sei eine sogenannte Ausbildungsgarantie. Jedem Jugendlichen solle dabei direkt nach dem Schulabgang eine Berufsausbildung angeboten werden.
Eine Ausbildung bei Trägern oder in Berufsschulen koste den Staat pro Person 11.000 Euro. Dem gegenüber stünden aber
22.000 Euro, die der Staat später wieder gewinne - durch höhere Einnahmen bei Lohnsteuern und Sozialbeiträgen. Zudem müsse kein Arbeitslosengeld und keine Sozialhilfe gezahlt werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)