20. September 2012

Krebs im Kinofilm ist schlimmer als in Wirklichkeit

Krebs ist offenbar eine beliebte Krankheit im Film. Doch er wird auf der Leinwand meist schlimmer dargestellt, als er in Wirklichkeit ist. Das hat ein Team von europäischen Krebsforschern herausgefunden. Die Onkologen untersuchten 82 Kinofilme, in denen die Hauptfiguren Krebs hatten. 63 Prozent der Charaktere starben. Das sei eine deutlich schlechtere Bilanz, als die Überlebenschancen in der Realität. Dennoch lobten die Forscher auch: Krebs im Film mache aufmerksam auf dieses wichtige Thema. Daraus könnten Patienten lernen, aber auch Ärzte - wenn es zum Beispiel darum geht, was in den Erkrankten vorgeht, wenn sie die Diagnose erhalten. Oder, so die Forscher, um einfach mal über den Sinn von Leben und Tod nachzudenken.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)