20. September 2012
Der Boden in Niger gibt wieder mehr her. Das Agrarministerium sieht Anzeichen dafür, dass sich das westafrikanische Land von der schweren Dürre im vergangenen Jahr erholt. In allen Regionen seien die Ernten für Hirse und Mais besser ausgefallen als im vergangenen Jahr. Ein Sprecher des Ministeriums sagte im staatlichen Radio, er hoffe auch beim Reis auf gute Ergebnisse, trotz der starken Regenfälle im August. Dabei wurde ein Großteil der Anbaufläche entlang des Flusses Niger überschwemmt.
Von der letzten Hungersnot waren in Niger sechs Millionen Menschen betroffen. Das Land liegt in der trockenen Sahelzone südlich der Sahara.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)