21. September 2012
In der Rubrik "Glasklar" geht es heute passend zum Tagesthema "Hafen" um das "Archimedische Prinzip". Das erklärt nämlich, warum Schiffe schwimmen und nicht direkt nach dem Stapellauf im Hafenbecken versinken. Der altgriechische Gelehrte Archimedes stellte im 3. Jahrhundert v. Chr. fest: "Die Auftriebskraft eines Körpers in einem Medium ist genauso groß wie die Gewichtskraft des vom Körper verdrängten Mediums." Das heißt, damit ein Körper oben aus dem Wasser ragt, muss die Kraft, die von unten nach oben wirkt, größer sein als seine Gewichtskraft - die ihn ja nach unten zieht. Oder anderherum ausgedrückt - die mittlere Dichte eines Schiffes - Baumaterial und eingeschlossene Luft eingerechnet - darf nicht größer sein als die von Wasser. Sonst geht es unter.
Archimedes soll das Prinzip in der Badewanne entdeckt - und danach "Heureka, ich hab es gefunden" gerufen haben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)