21. September 2012
Es sind nur ein paar unbewohnte Inseln im Ostchinesischen Meer. Trotzdem hat der Streit darüber, wem sie gehören, zehntausende Menschen in China auf die Straße getrieben. Nun setzt sich der Konflikt im Internet fort. Wie das britische Onlineportal "The Register" meldet, haben chinesische Hacker mindestens 19 Internetseiten japanischer Regierungsbehörden und Unternehmen angegriffen. Ein Teil der Seiten wurde demnach mit so vielen Anfragen bombardiert, dass sie zusammenbrachen. Auf anderen hissten die Hacker die chinesische Flagge.
Die umstrittene Inselgruppe wird in China Diaoyu und in Japan Senkaku genannt. Sie liegt rund 200 Kilometer von Taiwan und etwa 2.000 Kilometer von Tokio entfernt. Der Streit um die Inseln eskalierte, als Japan die Inseln von einem Privatmann kaufte.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)