21. September 2012
Die automatische Gesichtserkennung sollte Facebook-Nutzern helfen, Fotos ihrer Freunde zu finden oder zu markieren. Bei deutschen Datenschützern sorgte das für Kritik. Weil die deutsche Facebook-Zentrale in Hamburg sitzt, kämpfte vor allem der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar gegen das Netzwerk - auch mit Verfahren vor Gericht.
Jetzt hat Facebook eingelenkt: Bis Mitte Oktober würden alle bereits erstellten biometrischen Profile gelöscht. Für Nutzer in der EU sei die Gesichtserkennung künftig nicht mehr verfügbar.
Der Hamburger Datenschutzbeauftragte hat trotzdem in der Sache eine Anordnung gegen Facebook erlassen. Er sieht es kritisch, dass die Gesichtserkennung ohne die Zustimmung der Nutzer möglich ist.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)