24. September 2012
Der Zebrafisch ist für Genetiker schon seit Langem ein Modellorganismus. Um aus Experimenten mit ihm Rückschlüsse zu ziehen, die auch etwas über den Menschen aussagen, war er bisher allerdings nur bedingt geeignet. Denn die Genome von Fisch und Mensch sind zu unterschiedlich.
Forscher aus den USA und China haben nun aber eine Methode entwickelt, um den Zebrafisch etwas menschlicher zu machen. Dafür veränderten sie dessen Erbmolekül DNA ganz gezielt an bestimmten Punkten. Wie sie im Fachmagazin "Nature" schrieben, lässt er sich dadurch auch zur Erforschung genetisch bedingter Krankheiten des Menschen nutzen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)