24. September 2012
Die meisten Menschen denken bei Diamanten sofort an Ringe, Halsketten oder Armbänder. Der Schmuckbereich macht allerdings nur 25 Prozent beim Handel mit den Edelsteinen aus. Wie der Präsident der Diamant- und Edelsteinbörse Idar-Oberstein, Jochen Müller, hier bei "DRadio Wissen" erklärte, ist der Industriebereich das Entscheidende im Diamantengeschäft. Das besonders harte Material wird dabei beispielsweise auf Bohrern oder Schleifscheiben benutzt.
Die wichtigsten Player sind laut Müller die großen Minengesellschaften. Als marktführend sieht er den Konzern de Beers. Die großen Fundländer seien Russland, Botswana, Kanada, Australien, Südafrika und Namibia. Der wichtigste Markt sei hingegen noch immer in den USA. In fünf Jahren werde China Schätzungen zufolge aber gleichziehen.
Synthetische Diamanten sieht Müller im Schmuckbereich auch in Zukunft nicht als Bedrohung. Es werde immer eine Nachfrage nach Naturprodukten geben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)