24. September 2012
Touristen meiden das Gebiet bereits, was mit der Tierwelt passiert, kann niemand genau sagen. Der Nationalpark Virunga in der Demokratischen Republik Kongo wird immer wieder von bewaffneten Truppen durchquert. In dem Park leben laut dem Portal "news24" 480 Berggorillas - weltweit gibt es nur noch 790 dieser Tiere. In den letzten Monaten seien zahlreiche Gorillas bei Kämpfen getötet worden. Genauso ergehe es den Flusspferden, Schimpansen, Elefanten, Antilopen und Löwen des Parks. Die Kämpfe hätten den Tourismus in der Region komplett zum Erliegen gebracht. Damit komme auch kein Geld mehr in die Kassen, wodurch es schwierig werde, die Parkranger zu bezahlen. Dabei sei der Job der Ranger zum Schutz der Tiere gerade in Krisenzeiten besonders wichtig.
Im Osten des Kongo bekriegen sich Soldaten der Regierung und Rebellen-Truppen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)