24. September 2012
Werden ausländische Studenten von britischen Universitäten als Goldesel missbraucht? Die Studie einer Denkfabrik namens Migration Watch UK scheint diesen Verdacht zu erhärten. Sie hat die Vergabe von Doktorandenplätzen an britischen Hochschulen untersucht. Das Ergebnis: Laut "Telegraph" wurden an einigen Unis im Semester 2010/2011 mehr als die Hälfte der Stellen an ausländische Studenten vergeben. Von ihnen dürfen die Unis deutlich höhere Gebühren verlangen als von den einheimischen. Die frühere Vizerektorin der Universität Warwick hatte deshalb kürzlich behauptet, schlecht qualifizierte Akademiker aus dem Ausland würden zum Teil gezielt angeworben und dann als Goldesel missbraucht.
Diesen Vorwurf bestätigt nun auch Migration Watch. Vor allem weniger bekannte britische Unis machten von ausländischen Studenten Gebrauch, um ihre Finanzen aufzubessern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)