24. September 2012
Die UNO erhofft sich viel davon, große Teile der Welt ans Internet anzuschließen: zum Beispiel wachsenden Wohlstand und mehr Umweltschutz. Doch der Ausbau kommt nach Angaben der International Telecommunication Union, kurz ITU, langsamer voran als geplant. Wie die UNO-Unterorganisation in New York mitteilte, ist die Zahl der Internetnutzer im vergangenen Jahr weniger stark gestiegen als erhofft. Um hier für mehr Wachstum zu sorgen, setzt die ITU nun auf mobile Geräte wie zum Beispiel Smartphones. Ende vergangenen Jahres seien weltweit schon doppelt so viele mobile Breitband-Zugänge registriert gewesen wie feste.
Außerdem sagt die ITU einen Sprachenwechsel im Internet voraus. Ab 2015 wird Chinesisch demnach das Englische als wichtigste Sprache im Internet ablösen - vorausgesetzt die Zahl der Internetnutzer, die auf chinesische Seiten zugreifen, steige weiter wie bisher.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)