24. September 2012

Stromerzeugung wird infolge heißer und trockener Sommer sinken

Die Sommer in Deutschland werden in Zukunft immer heißer und trockener werden. Laut einer Großstudie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung wird das wiederum zu einem Rückgang der Stromproduktion aus Wasserkraftanlagen führen. Bis zum Jahr 2055 werde sie um 12,3 Prozent sinken.

Betroffen sind laut der Studie aber auch Atom- oder Kohlekraftwerke, die mit Flusswasser gekühlt werden. Sinkende Wasserstände und steigende Temperaturen würden in diesen Kraftwerken zu häufigeren Einschränkungen führen. Zwar könne bei der Winderzeugung in vielen Regionen mit einer leichten Zunahme gerechnet werden. Die Defizite der Stromerzeugung im Sommer könnten dadurch aber nicht ausgeglichen werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)