24. September 2012

Synthetische Diamanten durch besonders niedrigen, statt hohen Druck

Wir ahmen nicht den natürlichen Prozess nach, sondern probieren etwas ganz anderes. So erklärte der Physiker Matthias Schreck von der Universität Augsburg, wie sein Team im Labor synthetische Diamanten herstellt. Hier bei "DRadio Wissen" sagte er, in der Natur entstünden Diamanten durch besonders hohe Drücke und Temperaturen. Sie benutzten im Gegenteil dazu im Labor niedrige Drücke, die sogar unter dem Normaldruck unserer Umgebung lägen.

Das Verfahren berge die Möglichkeit, Diamanten ohne Größenbegrenzung herzustellen, also ganze Diamantenplatten. Theoretisch könne man künstliche Diamanten auch als Schmucksteine verwenden. Es gebe einige Firmen, die das bereits versuchten. Diese Entwicklung auf dem Schmuckmarkt gehe aber sehr langsam voran.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)