25. September 2012
Eine gemütliche Flugreise sieht anders aus. Forscher aus Brasilien und Großbritannien sind gerade mit dem Flugzeug über dem Tropischen Regenwald des Amazonas unterwegs. Wie das Fachjournal "Nature" berichtet, durchfliegen sie die Rauchwolken, die von Waldbränden stammen. Dabei messen sie mit vielen Geräten an Bord die Zusammensetzung der Luft. Mit einem Laser wird beispielsweise untersucht, wie viele winzige Rauchpartikel sich in der Luft befinden. Diese Aerosole blockieren unter anderem die Einstrahlung von Sonnenlicht auf den Wald. Dadurch verlangsamt sich die Photosynthese. Außerdem sinken dadurch die Temperaturen auf der Oberfläche.
Die Forschungsmission mit dem Namen "SAMBBA" (South American Biomass Burning Analysis) soll insgesamt 21 Tage dauern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)