25. September 2012
Das Weltall ist ein sehr kalter Ort. Wenn sich nicht gerade ein Stern in der unmittelbaren Nähe befindet, liegen die Temperaturen oft nur ein paar Grad über minus 273 Grad Celsius, dem Absoluten Nullpunkt. Trotz dieser Kälte sind im Weltall aber offenbar chemische Reaktionen möglich. Wie Forscher der US-Raumfahrtagentur NASA in einem Fachjournal schreiben, können aus einfachen Kohlenwasserstoffen komplexere Moleküle entstehen - und das sogar bei Temperaturen von nur fünf Grad über dem Absoluten Nullpunkt. Die Energie dafür stamme vom UV-Licht der Sterne.
Einer Theorie zufolge stammen die Vorstufen von organischem Leben aus dem All - von Asteroiden zum Beispiel, die lange Zeit den Weltraum durchquert haben. Die aktuellen Forschungsergebnisse deuten an, dass das möglich sein könnte.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)