25. September 2012
Im Idealfall wird ein Kind bei seiner Familie groß. Doch wenn dort sein geistiges oder körperliches Wohlergehen zu stark beeinträchtigt ist, übernimmt der Staat die Erziehung. Das ist immer häufiger der Fall.
Laut Statistischem Bundesamt in Wiesbaden lebten Ende 2011 mehr als 65.000 Mädchen und Jungen in einem Heim oder in einer sonstigen betreuten Wohnform. Das waren elf Prozent mehr als noch drei Jahre zuvor.
Der häufigste Grund für eine Erziehung im Heim war laut Statistik die Gefährdung des Kindeswohls. Häufig genannte Gründe sind außerdem fehlende Erziehungskompetenz oder unzureichende Förderung.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)