26. September 2012
So groß ist die Profitgier dann offenbar doch nicht.
Der französische Energiekonzern Total ist dagegen, in der Arktis Öl zu fördern. Total-Chef Christophe Margerie sagte der "Financial Times", die Umweltrisiken seien einfach zu groß. Sollte es bei der Ölförderung zu einem Leck kommen, würde das außerdem dem Image den Konzerns zu sehr schaden. Laut der Zeitung hat sich damit zum ersten Mal ein großes Ölunternehmen gegen die Ölförderung in der Arktis ausgesprochen.
Experten vermuten mehrere Milliarden Barrel Öl unter dem Meeresboden der Arktis. Shell und Gazprom planen deshalb Bohrungen vor Alaska. Umweltschützer werfen den Konzernen vor, die besonders großen Umweltgefahren in der Arktis zu ignorieren. Das Ökosystem sei eines der empfindlichsten der Welt. Ölunfälle seien dort kaum zu bekämpfen.
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Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)