26. September 2012
Man könnte denken, dass Sprachen im digitalen Zeitalter besonders gut bewahrt werden.
Ein Forscherteam unter der Leitung der Universität Manchester sieht das aber genau anders herum. Die Forscher gehen davon aus, dass 21 der 30 europäischen Sprachen gefährdet sind, weil sie technisch zu wenig unterstützt werden.
Für Sprachen kleiner Sprechergemeinschaften wie Isländisch, Lettisch, Litauisch und Maltesisch gebe es kaum Übersetzungs-, Grammatik- und Textanalyse-Programme. Es bestehe sogar das Risiko, dass diese Sprache ganz verschwinden könnten. Auch Bulgarisch, Griechisch, Ungarisch und Polnisch kämen in der digitalen Welt kaum vor.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)