26. September 2012

Internetzensur im Iran

Neben China und Kuba gilt der Iran als eins der restriktivsten Länder wenn es um Internetzensur geht.

Der iranische Internetexperte Mahmood Enayat von der Universität Oxford sagte hier bei "DRadio Wissen", Seiten der Opposition würden häufig blockiert. Genauso Seiten, deren Inhalte der Regierung nicht passten, beispielsweise zum Thema Frauenrechte. Die Technologie der Zensur sei mittlerweile weit ausgereift. Es würden nicht nur Inhalte gesperrt, sondern auch auf technischer Seite Protokolle kontrolliert, so dass zum Beispiel Facebook oder Twitter nicht erreichbar seien. Die Nutzer fänden aber häufig Methoden, die Hürden zu umgehen. Es sei ein ständiges Katz-und-Maus-Spiel.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)