26. September 2012
Egal ob Festplatte, CD-ROM oder gar Floppy-Disk - alle bisherigen Speicher für digitale Daten haben nur eine begrenzte Lebensdauer.
Forscher einer japanischen High-Tech-Firma entwickeln gerade einen Speicher aus Glas, der tausende Jahre halten soll - und das sogar, wenn er Chemikalien, Hitze oder Schlägen ausgesetzt wird. Wie das Internet-Portal "golem.de" berichtet, sollen die Daten in dünnem, mehrschichtigem Quarzglas gespeichert werden. Mit einem Laser werden dafür winzige Punkte in die Schichten eines Glasplättchens geschrieben. Auslesen lassen sie sich später mit einem Mikroskop, wobei die Bilder an einen Computer übertragen und mit einer Analysesoftware ausgelesen werden müssen. Einen ersten Prototyp gibt es bereits. Die darauf gespeicherte Datenmenge ist noch relativ niedrig. Auf einer etwa briefmarkengroßen Fläche lassen sich rund 40 Megabyte speichern. Die Forscher gehen davon aus, dass die Daten im Glas für zehntausende Jahre sicher sind - zumindest, solange das Glas nicht zerbricht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)