26. September 2012
Mediziner müssen sich wohl auf die Suche nach einem neuen Therapieansatz für Herzpatienten machen.
Denn mit einem Testverfahren haben Wissenschaftler der Universität Bonn nachgewiesen, dass sich nach einem Infarkt die Herzzellen kaum dazu anregen lassen, nachzuwachsen. Ärzte hatten bislang gehofft, dass das möglich sei. Sie wollten so die Herzen von Patienten reparieren, bei denen durch einen Herzinfarkt Teile des Organs abgestorben waren. Die Bonner Forscher haben die Erfolgsaussichten für diese Methode nun untersucht. Sie manipulierten das Erbgut von Mäusen, und brachten ein Eiweiß zum Leuchten, das bei der Zellteilung aktiv ist. So konnten sie unter dem Mikroskop erkennen, dass sich in den Mäuseherzen die Herzzellen nicht vollständig teilten - und damit das Herz auch nicht nachwuchs.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)