26. September 2012
Er kommt zurück.
Die Rede ist nicht von einem amerikanischen Fernsehhelden, sondern von einem Wetterphänomen. Die Weltorganisation für Meteorologie erwartet in den nächsten Monaten die Rückkehr von El Niño. Wie die Organisation mitteilte, kommt es dazu, wenn die Wasseroberfläche des Pazifiks in der Nähe des Äquators wärmer wird. Die für El Niño typische Temperatur sei nun erreicht.
Die Meteorologen rechnen dieses Mal allerdings nicht mit großen Wetterkatastrophen. In der Regel führe El Niño dazu, dass beispielsweise in Australien und in Ostafrika weniger Regen falle. Ecuador, der Norden Perus und der Süden Brasiliens dagegen bekämen besonders viel Niederschlag.
Das Wetterphänomen tritt in unregelmäßigen Abständen immer wieder auf und betrifft vor allem die Südhalbkugel.
Peruanische Fischer hatten El Niño erstmals beschrieben. Sie benannten das Ereignis nach dem Christkind, weil es um Weihnachten herum dazu führte, dass Fischschwärme ausblieben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)