27. September 2012
Es gibt nichts Schlechtes, an dem nicht auch etwas Gutes ist.
Dieses griechische Sprichtwort scheinen sich Wissenschaftler und Gesundheitsbehörden in Kalifornien zu Herzen zu nehmen. Nachdem im Sommer im Yosemite Nationalpark das Hanta-Virus ausgebrochen war, erhoffen sie sich nun neue Erkenntnisse über den Erreger. Man führe eine ganze Serie von Studien durch. Unter anderem werde das Blut tausender Angestellter des Parks untersucht. Außerdem sei man dabei, das Genom des Virusstammes zu entschlüsseln. Die Forscher wollen herausfinden, wie sich das Virus verbreitet und warum sich manche Menschen leichter anstecken als andere.
Die Symptome der Hantavirus-Erkrankung ähneln oft einer Grippe mit Fieber sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Es kann dabei jedoch zu lebensgefährlicher Atemnot und Nierenversagen kommen. Übertragen wird das Virus über Urin, Kot oder Speichel bestimmter Mäuse. Im Yosemite waren im Sommer drei Besucher an einer Hantavirus-Infektion gestorben. Zehntausende Besucher wurden danach gewarnt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)