27. September 2012

Geologe: Buddha-Statue soll aus Meteoriten-Gestein bestehen

In dieser Geschichte steckt wirklich alles drin: Nazis, Heiligtümer und ein Meteorit.

Ein Geologe der Universität Stuttgart will in einer bislang unbekannten Skulptur eine antike Buddha-Statue entdeckt haben. Seiner Ansicht nach wurde sie aus einem Teil des Meteoriten Chinga gefertigt, der vor 15.000 Jahren in der Mongolei und Sibirien abstürzte. Der Forscher schreibt in einem Fachmagazin, das Artefakt sei Ende der 30er Jahre nach Deutschland gelangt: Wissenschaftler der SS hätten es von einer Tibet-Expedition mitgebracht, bei der sie die Ursprünge der Arier erkunden wollten. Die 24 Zentimeter hohe Statue sei möglicherweise mehr als tausend Jahre alt, ein vergleichbarer Gegenstand sei noch nie gefunden worden. Die Statue war erst kürzlich in einer Privatsammlung aufgetaucht und versteigert worden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)