27. September 2012

Alternativer Nobelpreis für afghanische Menschenrechtlerin

Der neue Friedensnobelpreisträger wird erst in zwei Wochen bekanntgegeben - den Alternativen Nobelpreis gab es heute schon.

Er geht in diesem Jahr an eine Menschenrechtlerin aus Afhganistan. Die Ärztin und Politikerin Sima Samar hat 1989 eine Hilfsorganisation gegründet, die in Afghanistan Schulen, Arztpraxen und Krankenhäuser betreibt. Den Preis bekommt sie - so wörtlich - für ihren Mut in einer der instabilsten Regionen der Welt.

In einer Erklärung an das Alternative Nobelkomittee sagte Samar, sie habe nichts Besonderes geleistet, aber die Umgebung, in der sie arbeite, sei schon außerordentlich schwierig.

Neben Samar wurden eine britische Organsiation gegen Waffenhandel und der US-Freidensforscher Gene Sharp ausgezeichnet. Der Alternative Nobelpreis wird seit 1980 mit kritischer Distanz zu den traditionellen Nobelpreisen vergeben.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)