27. September 2012

Platz für Menschenaffen in Afrika schrumpft

Die Menschenaffen in Afrika haben immer weniger Platz.

Ein internationales Forscherteam hat jetzt darauf aufmerksam gemacht, wie rasant die Lebensräume der Affen schrumpfen. Mehr als 200.000 Quadratkilometer hätten sie in den vergangenen 20 Jahren verloren. Das entspreche vier Fußballfeldern pro Tag.

Für ihre Studie haben die Wissenschaftler Daten von 15.000 Aufenthaltsorten von Schimpansen, Gorillas und Bonobos gesammelt und in einer Datenbank kombiniert. Es kam heraus, dass die Tiere vor allem im Regenwald im Kongobecken und im Küstenwald Liberias zurückgedrängt wurden. Als Hauptgrund nannten die Forscher, dass Waldgebiete für Palmölplantagen und andere Monokulturen abgeholzt werden.

An der Studie war unter anderem das [Max-Planck-Institut| http://www.mpg.de/6362115/Menschenaffen_Datenbank] beteiligt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)