27. September 2012
Menschen, auch in den ärmsten Ländern dieser Welt, müssen sich auf den Rechtsstaat verlassen können - auch um die Armut zu bekämpfen.
Das fordern der Investor George Soros und der Sozialunternehmer Fazle Hasan Abed in der "Financial Times". Denn ohne Rechtssicherheit würden die Ärmsten in ständiger Gefahr leben, unrechtmäßig verhaftet oder enteignet zu werden. Das mache es schwer, eine wirtschaftliche Existenz aufzubauen. Als ersten Schritt machen sich die Autoren dafür stark, dass jeder Mensch eine Geburtsurkunde erhalten müsse.
Die UNO hatte sich 2001 auf acht so genannte Milleniumsziele geeinigt, darunter auch die Armutsbekämpfung. Seit Dienstag trifft sich die UNO-Vollversammlung in New York. George Soros ist ein US-amerikanischer Investor, der unter anderem mit der "Open Society Foundation" Regierungen und Zivilgesellschaften beeinflussen will.
Link zur UNO-Vollversammlung:
[Link zur "Open Society Foundation":| http://www.soros.org/]
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)