27. September 2012
Das ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Negativ-Rekord.
In diesem US-Präsidentschaftswahlkampf hat es so viele Werbevideos gegeben wie nie zuvor. Und sie sind in ihren Aussagen so negativ wie noch nie. Das geht aus den Erhebungen eines US-Fachmagazins ("Advertising Age") hervor. In den Wahlkampfkampagnen würde es demnach nicht um einen Wettbewerb der Ideen gehen, sondern darum, zu zeigen, dass der jeweils andere Kandidat gefährlich für Amerika sei. Bei Mitt Romney seien 72 Prozent Angriffe auf Barack Obama, nur 13 Prozent direkte Vergleiche der politische Konzepte. Als Grund nennt das Fachmagazin die Kombination aus verschiedenen Faktoren: Die erste Amtszeit Obamas sei sehr durchwachsen gewesen und biete Angriffsflächen, zu dem sei die politische Landschaft sehr polarisiert und den Teams stehe sehr viel Geld zur Verfügung, nach Schätzungen 600 Millionen US-Dollar.
In den USA wird am 6 November gewählt. Setzt sich die Entwicklung fort, wird für die Wähler bis dahin jeden Tag ein neues Video produziert.
Link zu "Advertising Age":
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)