28. September 2012
Sie sorgten im Vorfeld für große Aufregung - aber so viel Geld waren sie am Ende doch niemandem wert.
Die Rede ist von den Liebesbriefen des späteren NS-Propagandaministers Joseph Goebbels. In den USA ist es einem Auktionshaus nicht gelungen, die Sammlung an Briefen, Gedichten und Schulzeugnissen für 200.000 bis 300.000 US-Dollar zu versteigern. Der Besitzer habe einen Rückzieher gemacht, hieß es, weil der anvisierte Preis nicht erzielt werden konnte. Das Auktionshaus zeigte sich enttäuscht. Die Dokumente seien bedeutsam, man hätte sie am liebsten an eine wissenschaftliche Einrichtung verkauft. Jüdische Organisationen hatten dem Haus zuvor vorgeworfen, nur auf das Geschäft mit Nazi-Andenken aus zu sein.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)