28. September 2012
"Eine Mischung aus Bildungsstätte und Oktoberfest" -
das erwarteten die Besucher. Im Magazin der "Süddeutschen Zeitung" zitiert der Chef des Deutschen Museums in München so dessen Gründer Oskar von Miller. Das Museum soll bis zum Jahr 2025 rundum renoviert werden, für als 400 Millionen Euro. Museumschef Wolfgang Heckl zufolge sind neben den 100 Jahre alten Gebäuden auch manche Ausstellungen modernisierungsbedürftig. Die "Moderne Chemie" sei seit 30 Jahren die gleiche. Modern sei das nicht mehr. Auch in der Landwirtschaft reiche es nicht aus, nur Mähdrescher und Traktoren zu zeigen. Trotzdem lebt das Deutsche Museum laut Heckl von der - Zitat - "Aura des Originalen", also dem Zeigen des ersten Autos und des ersten Computers.
Auch von den als veraltet kritisierten Druckknopfexperimenten will sich Heckl nicht verabschieden. Schließlich seien sie ungemein beliebt. Weil täglich tausende Besucher darauf herumdrückten, müssten die Experimente alle paar Wochen repariert werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)