28. September 2012

Inselstaaten sind besonders stark vom Klimawandel betroffen - und fordern mehr Hilfe

Kleine Inselstaaten sind weltweit besonders stark vom Klimawandel bedroht - sie könnten einfach im Meer versinken.

Der Präsident der Komoren, Ikililou Dhoinine, appellierte deshalb jetzt auf der UNO-Vollversammlung in New York an die Delegierten, stärker gegen den Klimawandel zu kämpfen. Es sei höchste Zeit, "mit größerer Entschlossenheit" international abgestimmte Maßnahmen zu ergreifen. Die Komoren sind eine Inselgruppe im Indischen Ozean vor der Küste Afrikas. Laut Weltrisiko-Index der UNO sind Inselstaaten, wie Tonga, die Philippinen oder die Salomonen, besonders stark von den Folgen der globalen Erderwärmung betroffen. Sie haben es auch schwerer, die Auswirkungen von Naturkatastrophen, beispielsweise durch Überschwemmungen oder heftige Stürme, zu bewältigen. Auf den Komoren brachten laut Präsident Dhoinine ungewöhnlich heftige Regenfälle im April die Wirtschaft in schwere Turbulenzen. Knapp drei Viertel der Komorer leben von der Landwirtschaft.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)