28. September 2012

Alfred-Wegener-Institut: Eisschmelze in der Arktis betrifft alle Lebewesen - vom Plankton bis zum Menschen

Die Eisschicht in der Arktis könnte schon in vierzig Jahren verschwunden sein.

Das lasse sich aus verschiedenen Prognosen ablesen, sagte Rüdiger Gerdes vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung im DRadio Wissen. Es sei besorgniserregend, wie schnell dieser Wandel stattfinde. Der Ozeanograph erklärte, dass die Eisschicht im Sommer an vielen Stellen nur noch 80 - 90 Zentimeter dick sei. Die Fläche werde beständig kleiner.

Die Eisschmelze in der Arktis wirke sich auf das dortige Ökosystem aus, betroffen seien unter anderem Kleinlebewesen wie Krebse oder Plankton. Störungen würden sich jedoch auf die ganze Nahrungskette - bis hin zum Menschen - fortsetzen.

Das Alfred-Wegener-Institut hat seinen Sitz in Bremerhaven. Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Meeresbiologie und Klimaforschung. Das Institut betreibt sei 30 Jahren ein eigenes Forschungsschiff: die "Polarstern."

Link zum Alfred-Wegener-Institut.

Über die "Polarstern" gibt es einen Blog.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)