28. September 2012
Ihre Felle und Knochen sind auf dem Schwarzmarkt begehrt.
Nach Angaben einer Untersuchung der NGO "Traffic" fallen in Indien pro Woche vier Leoparden der Wilderei zum Opfer. Die Studie ist in Zusammenarbeit mit dem WWF entstanden, in den Jahren 2001 bis 2010. Sie listet vierhundert Beschlagnahmungen durch den Zoll in dieser Zeit auf, berichtet aber auch über die Dunkelziffer, die wesentlich höher liege: Nämlich bei 2000 Leoparden. Ein Schwerpunkt der Wilderei liegt nach Angaben der Forscher in Delhi im Norden des Landes.
Leoparden stehen in Indien unter Naturschutz. International sind die Raubkatzen durch das "CITES" Abkommen geschützt. Das ist auch unter dem Namen "Washingtoner Artenabkommen" bekannt und wird von der UNO in Genf betreut. Ziel ist es, den Handel mit Wildtieren weltweit zu kontrollieren, um die Arten vor dem Aussterben zu schützen.
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Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)