28. September 2012
Wer sich in einem fremden Land eine Existenz aufbauen will, braucht Partner vor Ort.
Das gilt auch für das Online-Portal "Huffington Post". Doch die Partnersuche verlaufe schwierig, einige Verlagen könnten sich eine Zusammenarbeit nicht mehr vorstellen. Darüber berichten der Branchendienst "meedia" und gestern der "Tagesspiegel". Gruner+Jahr, Burda, Spiegel und die Verlagsgruppe Handelsblatt haben ihren Informationen nach bereits abgewunken.
Ein Grund dafür könnten die schwierigen Rahmenbedingungen im deutschen Online-Markt sein, der bereits über zahlreiche Newsportale unterschiedlicher Coleur verfüge. Die Verlage wollten sich nicht selbst Konkurrenz machen. Nach Einschätzung von "meedia" wird demnach kaum mit einem Start der Huffington Post in diesem Jahr zu rechnen sein.
In den USA informieren sich monatlich über 40 Millionen Leser auf der Seite. Es ist damit eins der meistgelesenen Nachrichtenportale der USA. Gründerin Ariana Huffington hatte angekündigt, dass nach Italien die nächste Auslandsausgabe in Deutschland geplant sei.
Artikel auf meedia
Artikel imTagesspiegel
Auf humorvolle Weise hat sich diesem Thema der Blog "Carta" genähert.Der Link
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)