1. Oktober 2012

Entwicklungshilfeorganisation fordert mehr Vorkehrungen für alternde Bevölkerungen

"Jeder jüngere wird morgen ein Älterer sein." Und damit müsse auch Schluss sein mit der Abschottung der Generationen. Das fordert der Geschäftsführer der Entwicklungshilfe-Organisation "HelpAge", Michael Bünte, in der Neuen Osnabrücker Zeitung. Alter sei nicht nur ein Risiko sondern auch eine große Chance.

Zum heutigen Weltaltentag fordert Bünte neue Menschenrechtsinstrumente, die vor Diskriminierung im Alter schützen. Einem Bericht von "HelpAge" und UNO zufolge wird es 2050 zum ersten Mal mehr Alte über 60 als Kinder unter 15 geben. Vor allem in Schwellen- und Entwicklungsländern sei das ein großes Problem. Sie hätten bislang keine Vorkehrungen für eine alternde Gesellschaft getroffen, weil ihre Bevölkerungen heute noch sehr jung seien. Gerade in Afrika brauche man aber Großväter und Großmütter. Sie betreuen laut Bünte die Hälfte der AIDS-Waisen, weil die mittlere Generation weggestorben sei,

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)